Taucherflossen sind Schwimmhilfen, die die Vortriebsflächen der Beine eines Schwimmers oder Tauchers vergrößern. Sie ermöglichen eine schnellere Bewegung im Wasser. Handelsübliche Taucherflossen werden aus Gummi, EPDM, Polyurethan, PVC und anderen Kunststoffen gefertigt. Immer öfter werden auch glasfaser- oder kohlenstofffaserverstärkte Verbundwerkstoffe eingesetzt. Alle Flossen bestehen aus einem schuhähnlichen Fußteil und einem Flossenblatt.

Schnorchelflossen bzw. Fußteilflossen sind wie ein Schuh geformt. Diese ‚geschlossenen‘ Flossen, bei denen sich der Fußteil um den gesamten Fuß legt werden barfuß oder mit Neoprensocken getragen und deshalb meist nur in warmem Wasser verwendet. Sie besitzen ein meist längliches Flossenblatt aus buntem Kunststoff und ermöglichen einen starken Vortrieb auch bei langsamer Flossenbewegung.

Geräteflossen werden auch manchmal Fersenbandflossen genannt. Durch die offene Ferse wird der Einstieg in die Flossen erleichtert, denn Geräteflossen werden mit wärmeisolierenden Neoprenfüßlingen, Rockboots oder einem Trockentauchanzug mit integrierten Gummi- oder Neoprenfüßlingen getragen. Die Geräteflossen werden am Fuß mit verstellbaren Gummi- oder Edelstahl-Federbändern gehalten.

Viele Flossenhersteller bieten ihre Flossenmodelle in beiden Bauvarianten an, also als Schnorchel- und als Geräteflosse.
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